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Ukraine-Krieg

FSB: Russe wegen Weitergabe von Ukraine-Informationen an USA angeklagt

Der russische Geheimdienst hat angeblich einen Mann festgenommen, der die USA mit Informationen zum Ukraine-Krieg versorgt haben soll. Das ist bisher bekannt.

Team News AFP/BLZ
2 Min
Dieses vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB veröffentlichte Video zeigt Robert Schonow bei der Festnahme am 28. August.

Dieses vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB veröffentlichte Video zeigt Robert Schonow bei der Festnahme am 28. August.

© Sputnik Russia/imago

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen ehemaligen russischen Mitarbeiter des US-Konsulats in Wladiwostok wegen der Weitergabe von Informationen zum Ukraine-Konflikt an US-Diplomaten festgenommen.

Er habe die „illegalen Aktivitäten von Robert Robertowitsch Schonow unterbunden“, erklärte der FSB am Montag. Ihm werde vorgeworfen, ein Informant für die US-Botschaft in Moskau zu sein.

Der FSB erklärte, Schonow sei wegen „vertraulicher Zusammenarbeit“ mit einem ausländischen Staat angeklagt, einem Verbrechen, das mit drei bis acht Jahren Gefängnis bestraft wird. Ihm wird vorgeworfen, Informationen über Russlands militärische Pläne in der Ukraine, sowie über Protestaktivitäten im Vorfeld der russischen Präsidentschaftswahlen 2024 gesammelt zu haben.

Die russische Agentur TASS  veröffentlichte am Montag ein Video von Schonows Verhaftung. Auf Telegram heißt es, dieser habe sich „schuldig bekannt, im Auftrag von US-Diplomaten Daten über den Verlauf der speziellen Militäroperation gesammelt zu haben“. 

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Der FSB erklärte, er plane nun, Mitarbeiter der US-Botschaft zu befragen, die mit dem seit Mai inhaftierten russischen Staatsbürger Schonow in Kontakt standen.

Seit Montag sitzt Schonow im Lefortowo-Gefängnis in Moskau, wo er 90 Tage lang festgehalten wird, bis er vor Gericht erscheinen wird. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu acht Jahre Haft.

Die US-Botschaft in Moskau äußerte sich zunächst nicht zum Vorfall: „Derzeit gibt es nichts weiter zu sagen“, hieß es am Montag. 

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