Rente

Umfrage: 74 Prozent der Deutschen gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Drei Viertel der Deutschen wollen laut einer neuen Forsa-Umfrage an der „Rente mit 63“ festhalten. Besonders die jüngeren Altersgruppen lehnen die Pläne der Bundesregierung ab.

2 Min
74 Prozent lehnen die Pläne der Bundesregierung zur vorgezogenen Altersrente ab.

74 Prozent lehnen die Pläne der Bundesregierung zur vorgezogenen Altersrente ab.

© Arne Dedert/dpa

Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger spricht sich gegen die von der Bundesregierung geplante Abschaffung der vorgezogenen Altersrente für besonders langjährig Versicherte aus. 74 Prozent der Befragten lehnen dieses Vorhaben ab, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten „Trendbarometer“ von RTL und ntv hervorgeht.

Lediglich 22 Prozent der Teilnehmer der vom Institut Forsa durchgeführten Umfrage befürworten demnach einen Verzicht auf die sogenannte „Rente mit 63“.

Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung laut der Erhebung in den jüngeren Altersgruppen. Von den 18- bis 29-Jährigen sprachen sich 79 Prozent dafür aus, an der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren festzuhalten. Bei den 30- bis 44-Jährigen waren es 78 Prozent.

Empfehlung der Reformkommission

Die Abschaffung der vorgezogenen Altersrente war von der durch die Bundesregierung eingesetzten Reformkommission für die gesetzliche Rentenversicherung empfohlen worden. Die Bundesregierung will diese Empfehlung übernehmen.

Die vorgezogene Altersrente nach 45 Beitragsjahren konnte ursprünglich ab einem Alter von 63 Jahren in Anspruch genommen werden. Das Mindestalter steigt schrittweise auf 65 Jahre an und liegt derzeit bei etwa 64,5 Jahren. (mit AFP)

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner