Die Künstliche Intelligenz (KI) ist manchmal schneller als die Bundesregierung. Erst vor kurzem hat der Chatbot ChatGPT für die Berliner Zeitung einen Friedensplan für den Ukraine-Krieg erstellt und Briefe an Putin und Selenskyj geschrieben. Wie kann sich die Sprach-KI sonst als nützlich erweisen?
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat zwar vor kurzem Hilfen beim allmählichen Verbot von Öl- und Gasheizungen ab 2024 angekündigt, doch wie genau die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden sollen, bleibt selbst im Entwurf zum Gebäudeenergiegesetz unklar. Klar ist nur, dass 65 Prozent der Heizenergie demnach ab dem 1. Januar 2024 mittels erneuerbarer Energien erzeugt werden soll.
Wir haben ChatGPT deshalb gebeten, einen Plan für die Hilfen beim Umstieg auf alternative Heizungen ab 2024 zu erstellen.
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ChatGPT:
Hier der Plan für Hilfen beim Umstieg auf alternative Heizungen gemäß dem Gesetzesentwurf von Wirtschaftsminister Robert Habeck:
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Wärmepumpe kommt – Berliner Ingenieur: Nicht Habeck, sondern Merkel hat es vermasselt
Richtig erhellend ist der Plan nicht, doch vielleicht könnte das Wirtschaftsministerium so besser seine Kommunikationspolitik gestalten? Mehrere Energie-Experten hatten zuvor die Kommunikationsfehler des Ministers kritisiert. Der Eindruck war entstanden, dass die Gasheizungen sofort verboten werden, ohne dass die Politik die Hausbesitzer bei der Finanzierung der neuen Wärmeversorgung unterstützt.
Bei einer Konversation mit ChatGPT kann man kritisch nachhaken.
© Maria Weber/imago
Wärmepumpen: Welche Vorschläge hat ChatGPT für Hauseigentümer?
Doch nicht nur für Habeck könnten die Vorschläge für die Umsetzung seines Gesetzentwurfs nützlich sein. Noch wichtiger ist, wie die Eigentümer die 65-Prozent-Regel handhaben können und welche Lösungen es für sie gibt. Auch da hat die KI ausführliche Antworten.
Berliner Zeitung: Hast du auch noch einen Plan, der als allgemeine Richtlinie für die Eigentümer dient, um den Umstieg auf alternative Heizungen realisieren zu können?
ChatGPT:
Hier ist ein Plan, der als allgemeine Richtlinie dienen kann, um den Umstieg auf alternative Heizungen gemäß dem Gebäudeenergiegesetz akkurat durchzuführen:
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Wärmepumpen oder Fernwärme? Energieberater: „Man könnte es so machen wie beim Gas“
Bei einer Konversation mit ChatGPT kann man kritisch nachhaken, also haben wir nachgefragt:
Berliner Zeitung: Das klingt alles schön und gut, aber glaubst du nicht auch, dass das alles nur in der Theorie sinnvoll erscheint, sich in der Praxis für die Menschen aber als große Hürde erweist?
ChatGPT: Als KI-Modell kann ich keine persönlichen Meinungen haben, sondern basiere auf Informationen und Mustererkennung aus Daten. Es ist jedoch durchaus möglich, dass die Umsetzung von Gesetzen wie dem Gebäudeenergiegesetz in der Praxis für einige Menschen Herausforderungen mit sich bringen kann.
Hocheffiziente Wärmepumpen brauchen ein vorisoliertes Rohrsystem, um die erzeugte Wärme zu verteilen.
© Daniel Waschnig/imago
Der Umstieg auf alternative Heizungsanlagen gemäß den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes kann mit Kosten, technischen Herausforderungen, Umbaumaßnahmen und anderen Einschränkungen verbunden sein. Es kann sein, dass nicht alle Haushalte die erforderlichen finanziellen Ressourcen haben, um solche Änderungen umzusetzen. Es kann auch technische oder infrastrukturelle Hindernisse geben, die den Umstieg auf alternative Heizungsanlagen erschweren.
Es ist wichtig, dass Gesetzgeber und Entscheidungsträger in der Politik bei der Entwicklung und Umsetzung von Gesetzen und Vorschriften wie dem Gebäudeenergiegesetz sorgfältig verschiedene Aspekte berücksichtigen, wie die praktische Umsetzbarkeit, wirtschaftliche Auswirkungen, soziale Aspekte und Akzeptanz der Bevölkerung. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Umsetzung in der Praxis für die Menschen machbar ist und mögliche Hürden adressiert werden.
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