Gastbeitrag

Unbeholfen wie ein kleines Kind: Warum die CDU ihren eigenen Kanzler vor den Bürgern versteckt

Der Kanzler meidet Bürgernähe, patzt im TV und irritiert mit Aussagen zur Ärzteschaft. Ein Kommentar von Wolfgang Kubicki zum CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt.

Wolfgang Kubicki
4 Min
Auf einer Wahlkampfveranstaltung der CDU beißt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in ein Fischbrötchen.

Auf einer Wahlkampfveranstaltung der CDU beißt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in ein Fischbrötchen.

© Bernd Wüstneck/dpa

Friedrich Merz und ich haben etwas gemeinsam: Wir sind beide Vorsitzende unserer Parteien und beide sind wir im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt im Einsatz. So auch am Montag dieser Woche, als er in Quedlinburg auftrat und ich in Magdeburg. Und da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Denn während ich am Montagabend gemeinsam mit der FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens vor rund 200 Interessierten eine offene und belebte Veranstaltung bestritt, zog sich der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler mit dem CDU-Kandidaten und ein paar regionalen Größen seiner Partei auf den Schlossberg in Quedlinburg zurück.

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