Insolvenzplan

Usbekischer Investor will sächsischen Traditionsbetrieb Damino übernehmen

Ein Investor aus Usbekistan will den insolventen Damast-Weber Damino aus Großschönau übernehmen. Die Rettung hängt nun von der Zustimmung der Gläubiger ab.

OAZ
1 Min
Das Oberlausitzer Textilunternehmen Damino in Großschönau könnte bald von einem usbekischen Investor gerettet werden.

Das Oberlausitzer Textilunternehmen Damino in Großschönau könnte bald von einem usbekischen Investor gerettet werden.

© Rainer Weisflog

Das Textilunternehmen Damino in Großschönau könnte bald gerettet werden. Ein Investor aus Usbekistan hat Interesse an einer Übernahme gezeigt und laut einem Bericht der Sächsischen Zeitung bereits Teile der Kaufsumme gezahlt. Ein Sprecher des Unternehmens sagte dem MDR, dass ein Kaufvertrag jedoch erst dann wirksam wird, wenn die Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmen. Dieser wurde Anfang April beim Amtsgericht Dresden eingereicht. Die Entscheidung steht nun aus.

Damino, seit September 2025 in Eigenverwaltung insolvent, beschäftigt derzeit etwa 50 Mitarbeiter. Zu Beginn des Insolvenzverfahrens waren es rund 120. Der Investor plant, sowohl die Arbeitsplätze in Großschönau als auch im tschechischen Frýdlant zu sichern und die über hundertjährige Tradition der Damast-Weberei fortzuführen. Das Unternehmen produziert unter anderem Tischdecken und Sitzbezüge für Flugzeuge und Züge.

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