Winzige Bakterien im warmen Ostsee-Wasser können für manche Menschen tödlich enden. In dieser Saison haben sich drei Berliner mit sogenannten Vibrionen infiziert – einer der Betroffenen ist gestorben. Das geht aus dem aktuellen Epidemiologischen Wochenbericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) hervor.
Alle drei Erkrankten waren älter als 75 Jahre. Bei allen kam es zu einer Wundinfektion, zwei entwickelten ein schweres, sogenanntes septisches Krankheitsbild. Zwei der Infektionen gehen wahrscheinlich auf Kontakt mit Meer- oder Brackwasser in Mecklenburg-Vorpommern zurück – erworben vermutlich über eine Wunde oder die Haut.
Infektionen
Drei Fälle, ein Toter: Diese Bakterien lauern im warmen Ostsee-Wasser
Winzige Bakterien im warmen Ostsee-Wasser können lebensgefährlich werden. In Berlin haben sich in diesem Jahr bereits drei Menschen mit Vibrionen infiziert – einer von ihnen starb.
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Drei Berliner haben sich mit sogenannten Vibrionen infiziert.
© Christian Charisius/dpa
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