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Bundesinstitut für Katastrophenhilfe

Vorbereitung auf den großen Blackout: So geht’s

Angesichts der Energiekrise scheint ein bundesweiter Stromausfall immer wahrscheinlicher. Das Bundesinstitut für Katastrophenhilfe rät zur Vorsorge.

Sophie Barkey Team News sba
2 Min
Bei einem Stromausfall muss in der Wohnung auf alternative Lichtquellen zurückgegriffen werden. (Symbolbild)

Bei einem Stromausfall muss in der Wohnung auf alternative Lichtquellen zurückgegriffen werden. (Symbolbild)

© dpa

Die Heizung springt nicht an, der Handy-Akku lässt sich nicht laden, kein Licht in der Wohnung: Ein totaler Stromausfall würde das Leben in Deutschland auf den Kopf stellen. Wie viele Lebensbereiche vom Strom abhängig sind, ist vielen Menschen nicht bewusst, mahnt das Bundesinstitut für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Doch jeder einzelne kann im eigenen Haushalt Vorsorge treffen. Diese Tipps gibt das BBK den Menschen in Deutschland.

Wenn das Licht ausfällt

Bei einem Stromausfall werden Lichtschalter in Haus und Wohnung zur nutzlosen Attrappe. Daher ruft das BBK dazu auf, stets mehrere alternative Lichtquellen vorrätig zu haben. Dazu zählen Kerzen und Feuerzeuge, Taschenlampen (batterie- oder solarbetrieben) oder LED-Leuchten mit Ersatzbirnen und zusätzlichen Batterien.

Wenn die Heizung nicht anspringt

Viele Heizungen springen nur auf ein Stromsignal hin an. Daher könnte es bei vielen kalt in der Wohnung werden, wenn es zu einem Blackout kommt. Deshalb sollte geprüft werden, ob sich die eigenen vier Wände zur Installation einer alternativen Heizquelle eignen. Wer bereits einen Kamin oder Ofen hat, sollte einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz angelegt haben, so das BBK.

„Auch mit warmer Kleidung und Decken lässt sich die Heizung eine Zeit lang ersetzen“, schreibt das Bundesinstitut. Es sollte möglichst ein gemeinsamer Raum zum Aufenthalt ausgewählt werden und Türen geschlossen halten, damit keine Wärme entweicht. Dabei sollte stets auf ausreichende Sauerstoffzufuhr geachtet werden, insbesondere wenn Kerzen als Lichtquelle genutzt werden. 

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So versorgen Sie sich mit Essen

Kleinere Mahlzeiten lassen sich im Falle eines Stromausfalls etwa auf dem Campingkocher zubereiten, rät das BBK. Wer einen Garten oder einen Balkon hat, kann auch einen Garten- oder Tischgrill nutzen, der mit Holzkohle oder Gas betrieben wird. Doch dabei ist Vorsicht geboten: Es sollte wegen Brandgefahr niemals in Innenräumen gegrillt werden, warnt das BBK. 

Im Vorteil sei außerdem, wer haltbare Lebensmittel auf Vorrat habe, die auch kalt genossen werden können. 

Weitere Tipps des BBK zur Stromausfall-Vorsorge

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