In Berlin hat am Sonntag die Wahl für ein neues Abgeordnetenhaus stattgefunden, zeitgleich stimmten die Bürger über die Bezirksverordnetenversammlungen ab. Laut der ersten Hochrechnung auf Basis von Infratest dimap für die ARD liegt bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus die Linke mit 24,8 Prozent vorn. Dahinter folgen CDU mit 20 Prozent und AfD mit 15,7 Prozent. Die Grünen erreichen 15 Prozent, Die SPD kommt auf 12 Prozent. Und das BSW muss mit 5 Prozent um den Einzug ins Abgeordnetenhaus bangen.
Die Wahllokale waren von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Briefwahlunterlagen müssen bis zum Ende der Wahlzeit beim zuständigen Bezirkswahlamt eingegangen sein.
Im ZDF-„Politbarometer“ der Forschungsgruppe Wahlen liegt die Linke mit 22 Prozent knapp vor der CDU mit 20 Prozent. Es folgen die AfD mit 18 Prozent, die Grünen mit 15 Prozent und die SPD mit zwölf Prozent. Das BSW käme auf vier Prozent.
Nur noch ein Fünftel mit Senat zufrieden
Die Zufriedenheit mit dem Senat aus CDU und SPD ist einer Umfrage von Infratest dimap für die ARD zufolge auf 20 Prozent gesunken – dem niedrigsten Wert seit 2001. 75 Prozent der Befragten bewerten die wirtschaftliche Lage der Stadt als schlecht.
Nach den Umfragen reicht es für keine Zweier-Koalition zur Mehrheit. CDU und Linke liegen zwischen 20 und 23 Prozent, die SPD bei zehn bis 15 Prozent. Als denkbar gelten Dreier-Bündnisse aus CDU, Grünen und SPD oder aus Linke, Grünen und SPD. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen die übrigen Parteien aus.
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