Ablehnung erntete die SPD beim potentiellen Koalitionspartner. Fraktionssprecherin Müller warf der SPD vor, mit der Union "um den größten Sheriffstern" zu konkurrieren. Mit der Forderung nach Abschiebung straffällig gewordener Ausländer schlage sich die SPD "wieder einmal auf die Seite der Stammtische". Ablehnung auch bei der Union. Innenminister Kanther kritisierte, die SPD schweige zum Einwanderungsgesetz und der doppelten Staatsbürgerschaft. Damit wolle sie verbergen, daß sie in diesen Fragen gleiche Vorstellungen wie die Grünen habe. Das Programm sei eine "Neuauflage von Kraftsprüchen".Ablehnung auch bei der FDP. Ihr innenpolitischer Sprecher Stadler kritisierte, die SPD nähere sich bei der doppelten Staatsbürgerschaft der Union. Auch wolle sie nur Eingriffsrechte des Staates verbessern, ohne Bürgerrechte in der Balance zu halten. In Deutschland aufgewachsene Ausländer abzu-schieben lehnte er ab.
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