Die Tierärztin Kirsten Tönnies, die an der Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal Timmy beteiligt war, hat am Mittwoch Zweifel daran erweckt, dass es sich bei dem vor der Küste Dänemarks gestrandeten toten Wal tatsächlich um „Timmy“ handelt.
Zwei Proben seien genommen worden. Eine von dem zunächst mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Wal „Timmy“, als sich dieser im Lastschiff der Rettungsinitiative befand, eine andere wurde von dem Wal entnommen, der vor der dänischen Insel Anholt strandete. Sie spreche jedoch nicht für die Initiative um Media-Markt-Gründer Walter Gunz und die Pferdesport-Unternehmerin Karin Walter-Mommert. Sie alleine gebe die Pressekonferenz, weil die Experten sich aus „Angst“ nicht daran beteiligen wollten.
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Die Proben seien nach China geschickt worden, mehrere Labore in Deutschland hätten die Analyse aufgrund der „politischen Hintergründe“ abgelehnt. Experten hätten die DNA-Analyse aus China ausgewertet und seien zu dem Ergebnis gekommen, dass es bei den Proben zwei verschiedene Probengeber gebe. Dies bedeute, dass es sich bei dem vor Dänemark gestrandeten toten Wal nicht um „Timmy“ handele. Die Proben seien guter Qualität gewesen, so Tönnies unter Berufung auf das Labor.
Es gebe zudem Zweifel anhand der DNA-Proben ob diese überhaupt von derselben Tierart stammten. „Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Probe vom Tier auf Anholt von einem Buckelwal. Die Probe von der Barge ist von einer anderen Tiergattung.“ Was dies genau bedeute, konnte Tönnies nicht beantworten. Sie könne nicht ausschließen, dass „Timmy“ noch lebt.
Seit der umstrittenen Freilassung von Buckelwal „Timmy“ Anfang Mai 2026 wird online intensiv darüber diskutiert, ob das Tier noch lebt. Obwohl das vor der dänischen Insel Anholt gestrandete Tier inzwischen fachgerecht zerlegt wurde, glauben viele Fans noch immer, dass über den Wal Lügen erzählt werden, und sind davon überzeugt, dass der Wal vor Anholt gar nicht „Timmy“ war – und dass er in Wirklichkeit sogar noch leben könnte. In einschlägigen Fan-Gruppen wird das Thema noch immer diskutiert.
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