Im Voigtsgrüner Wald bei Plauen haben ab Dienstagnachmittag knapp 100 Feuerwehrleute gegen einen erneuten Waldbrand gekämpft. Die Ursache ist noch unklar, starke Rauchentwicklung sorgte zeitweise für mögliche Gesundheitsgefahr.
Das Feuer hält noch immer die Einsatzkräfte im Osten der Stadt Plauen in Atem. Das Feuer sei aus noch ungeklärter Ursache in dem Gebiet Voigtsgrüner Wald nahe der Bundesstraße 173 ausgebrochen, teilte die Polizei mit.
Wegen der starken Rauchentwicklung konnte eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden. Fenster und Türen im angrenzenden Wohngebiet Chrischwitzer Hang und der Umgebung des Brandes sollten vorsorglich geschlossen und der Aufenthalt im unmittelbaren Bereich der Rauchentwicklung vermieden werden, hieß es.
Waldbrand bei Plauen: Feuerwehr zieht sich zurück – noch keine Entwarnung
Waldboden brütend heiß: Immer wieder neue Glutnester
Schnelles Eingreifen für erfolgreiche Brandbekämpfung
Wie die Stadt Plauen mitteilt, sei um 14.20 Uhr der Feuerwehreinsatz im Voigtsgrüner Wald aufgrund eines Waldbrandes erfolgt. Durch Wind sowie eine dicht bewachsene und schwer zugängliche Hanglage konnte sich das Feuer zunächst rasant ausbreiten. Betroffen war eine Fläche von etwa 4500 bis 5000 Quadratmetern. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte durch das Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert werden. Bis in den frühen Abend sind die Einsatzkräfte damit beschäftigt, die Flammen weiter niederzuschlagen, den Boden umzuarbeiten und weiter zu löschen.
„Wir waren schnell und vor allem in großer Mannstärke vor Ort, das hat geholfen, den Brand zügig unter Kontrolle zu bekommen“, sagte Einsatzleiter Patrick Heinritz der OAZ-Redaktion. Sein Fachgebietsleiter Dr. René Schreiter sagte unserer Redaktion am Telefon, dass das Brandgeschehen in diesem Jahr besonders waldbrandlastig sei und viele Kameraden oft über längere Zeit binde.
Auf knapp 5000 Quadratmetern wütete am Dienstagnachmittag das Feuer.
© Stadt Plauen
Freiwillige Wehren der Stadt und der Region im Einsatz
Über einen Zufahrtsweg, über den die Versorgung mit Löschwasser erfolgt, rollten mehrere Großtanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr. Neben der Berufsfeuerwehr waren Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehren Plauen-Stadtmitte, Thiergarten, Straßberg-Neundorf, Oelsnitz, Kauschwitz, Pausa und Auerbach im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Großfriesen übernahm die Wachbesetzung für die Stadt Plauen.
Vor Ort waren außerdem Polizei, Brandursachenermittler, der Rettungsdienst Falck, die Johanniter des Vogtlandkreises mit der Überwachungsdrohne sowie die Forstbehörde und der stellvertretende Kreisbrandmeister des Landratsamtes des Vogtlandkreises.
Erst im August hatte es im Plauener Süden, im Waldgebiet Schwarzes Holz tagelang gebrannt.
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