Volleyball

„Es gab keinen Plan B“ – Warum ein Volleyball-Bundesligist die Stadt wechselte

Lukas Thielemann erklärt, warum er mit Mitte 20 zum Geschäftsführer eines Volleyball-Bundesligisten wurde und warum aus dem VC Bitterfeld-Wolfen die Volley Goats wurden.

10 Min
Lukas Thielemann hat viel vor mit den Volley Goats Mitteldeutschland

Lukas Thielemann hat viel vor mit den Volley Goats Mitteldeutschland

© Objektfoto/Ballasch/imago

Lukas Thielemann kommt etwas zu spät zum Interview. Er führe noch ein wichtiges Telefonat, schreibt er kurz. Als er vor den gläsernen Wänden des N8-Cafés in Halle (Saale) erscheint, hat er noch immer den Hörer am Ohr. Er musste gerade noch den letzten Transfer des Sommers eintüten, entschuldigt er sich, als er eintritt.

Mit 28 Jahren ist Thielemann Geschäftsführer der Volley Goats Mitteldeutschland, vormals VC Bitterfeld-Wolfen, die er als Trainer in der Vorsaison zum Klassenerhalt führte und die er als Geschäftsführer vor einem Jahr aus Bitterfeld nach Halle gebracht hat. Ein vielbeschäftigter Mann ist Thielemann also. Für das folgende Gespräch nimmt er sich trotzdem Zeit. Er bestellt einen Erdbeermilchshake und erzählt dann fast zwei Stunden lang über den Verein, die sportlichen Ziele und den Umzug nach Halle.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*