1. FC Union

Was Rodri für Spanien, ist Khedira für Union: die Macht des modernen Sechsers

Ballverteiler, Zerstörer, Torschütze: Die Rolle des Sechsers wird immer wichtiger. Bei Union Berlin heißt der Mann für alles Rani Khedira.

Andreas Baingo
8 Min
Rani Khedira gibt beim 1. FC Union Berlin die Richtung vor.

Rani Khedira gibt beim 1. FC Union Berlin die Richtung vor.

© Markus Verwimp/IMAGO

Darüber, welche Position im Fußball die wichtigste ist, streiten sich die Geister. Es hängt auch immer davon ab, welches System bevorzugt wird und wer mit welchen Mitteln das Spiel der eigenen Mannschaft prägt. Das kann, je nach Lesart, der spielende Abwehrchef sein wie einst in den beiden deutschen Nationalteams Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner von Dynamo Dresden hier und Franz Beckenbauer von Bayern München da. Noch öfter sind das die zentralen Mittelfeldspieler wie einst Fritz Walter und Lothar Matthäus, Matthias Sammer und Toni Kroos. International gehören Johan Cruyff, Michel Platini und Zinedine Zidane in diese Kategorie. Von den ganz Großen wie Pelé, Diego Armando Maradona, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo mal abgesehen.

Ganz häufig ist es auch eine Mischung aus mehreren Komponenten wie Spielintelligenz und Torgefährlichkeit, Zweikampfhärte und der Fähigkeit, Strategien umzusetzen und im besten Fall selbst welche zu entwickeln. Idealerweise, sollte die anfängliche Idee nicht aufgehen, sogar während des Spiels.

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