Oktoberfest

Wasser teurer als Bier auf der Wiesn: Oktoberfest-Preise 2026 schockieren

Auf dem Oktoberfest 2026 zahlen Gäste für einen Liter Wasser teils mehr als für eine Maß Bier. Ein Zelt sticht dabei besonders heraus.

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Besucher stoßen auf dem Oktoberfest mit Maßkrügen voller Bier an – auch weil das Wasser dieses Jahr zu teuer ist?

Besucher stoßen auf dem Oktoberfest mit Maßkrügen voller Bier an – auch weil das Wasser dieses Jahr zu teuer ist?

© dpa

Wer auf dem Oktoberfest 2026 lieber Wasser statt Bier trinkt, zahlt drauf. In Kufflers Weinzelt kostet ein Liter Tafel- oder Mineralwasser satte 15,33 Euro.

Zum Vergleich: Die günstigste Maß Bier auf der ganzen Wiesn gibt es für 14,80 Euro. Wasser ist damit teurer als Bier. Ein Preisparadox, das viele Besucher überraschen dürfte.

Hier gibt es das günstigste Bier

Die günstigste Maß Bier auf der ganzen Wiesn gibt es beim Familienplatzl und im Museumszelt – dort kostet sie 14,80 Euro. Damit sind genau diese beiden Zelte auch die Referenz für den Wasserskandal: In Kufflers Weinzelt zahlt man für einen Liter Wasser (15,33 Euro) mehr, als eine komplette Maß Bier beim Familienplatzl oder im Museumszelt kostet.

Auch in der Augustiner-Festhalle, im Wirtshaus im Schichtl und im Volkssängerzelt bleibt der Bierpreis mit 14,90 Euro knapp unter der 15-Euro-Marke.

Bierpreise klettern erneut nach oben

Aber auch beim Bier wird kräftig zugelangt. Eine Maß Festbier kostet 2026 14,80–15,90 Euro.

Im Vorjahr lag die Spanne noch bei 14,50–15,80 Euro. Im Schnitt bedeutet das einen Preisanstieg von 2,38 Prozent.

Diese Zelte verlangen den Höchstpreis

Gleich mehrere Wirte rufen den Spitzenpreis von 15,90 Euro auf: das Armbrustschützen-Festzelt, Bräurosl, das Löwenbräu-Festzelt, Glöckle-Wirt, Goldener Hahn, Heinz Wurst und die Hühnerbraterei Poschner.

Besonders deutlich fällt der Sprung bei der Bräurosl und im Löwenbräu-Festzelt auf: 2025 kostete die Maß dort noch 15,40 Euro, jetzt sind es 50 Cent mehr.

Auch alkoholfreie Getränke werden teurer

Nicht nur Bier und Wasser ziehen an. Auch Spezi und Limonade kosten 2026 mehr als im Vorjahr.

Ein Liter Spezi schlägt im Schnitt mit 12,84 Euro zu Buche, nach 12,48 Euro im Jahr davor. Bei Limonade steigt der Durchschnittspreis von 12,11 auf 12,35 Euro.

Besonders kurios: In der Bräurosl kostet ein Liter Limonade 15,80 Euro – gerade einmal zehn Cent weniger als die Maß Bier dort.

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Was ein Liter Wasser im Schnitt kostet

Aber nicht überall ist Wasser derart teuer wie in Kufflers Weinzelt. Im Durchschnitt kostet ein Liter Tafelwasser auf dem Oktoberfest 2026 rund 11,13 Euro.

Auch das ist allerdings ein Anstieg – im Vorjahr lagen die Kosten noch bei 10,95 Euro pro Liter Wasser.

Wer legt die Preise überhaupt fest?

Obwohl viele Besucher es immer wieder vermuten: Die Stadt München bestimmt die Getränkepreise auf dem Oktoberfest nicht.

Die Gastronomen kalkulieren ihre Preise eigenständig. Die Stadt prüft als Veranstalterin lediglich, ob die verlangten Summen angemessen sind.

Durst: 2026 ein teures Vergnügen

Als Vergleichswert dient dabei die Münchner Großgastronomie. Dort kostet ein Liter Exportbier 7,70–13,40 Euro – deutlich weniger als auf der Wiesn.

Ob Bier, Wasser oder Limonade – auf dem Oktoberfest 2026 heißt es für Durstige: tief in die Tasche greifen. Besonders der Wasserpreis in Kufflers Weinzelt dürfte für Witze auf der Wiesn sorgen. Und auf seine Weise sicher dann auch wieder Spaß machen.

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