Der Landkreis Harz hat die Entnahme von Wasser aus Gewässern deutlich eingeschränkt. Ab Dienstag ist es untersagt, Oberflächenwasser aus Flüssen und Bächen zu entnehmen. Auch die Nutzung von Grundwasser zu Beregnungszwecken wird begrenzt. Die Regelung gilt nach Angaben des Landkreises bis Ende September.
Als Begründung verweist die Behörde auf die geringen Niederschläge im ersten Halbjahr, die insbesondere das Harzvorland betroffen haben. Die Wasserführung in den Gewässern des Landkreises sei infolgedessen sehr niedrig. Anfang August seien an 16 von 20 Messpegeln zu geringe Werte registriert worden.
Der Landkreis warnt vor den ökologischen Folgen der anhaltenden Niedrigwasserstände. Organismen und Pflanzen, die in und an den Gewässern leben, könnten nachhaltig geschädigt werden. Zudem drohe eine Überbeanspruchung der Fließgewässer, sollte die Entnahme unvermindert weitergehen.
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