Im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald ist es künftig vorübergehend untersagt, Wasser aus Flüssen und Seen zu entnehmen. Der Landkreis hat dazu eine Allgemeinverfügung veröffentlicht, die am morgigen Tag in Kraft tritt.
Grundlage für das Verbot ist die Einschätzung des Landesamtes für Umwelt, das die Wasserlage im Einzugsgebiet der Spree weiterhin als angespannt bewertet. Auch die teils kräftigen Regenfälle der vergangenen Nacht änderten daran nichts.
Im Landkreis Elbe-Elster bereits seit Juli Entnahmeverbot
Betroffen von der Verfügung sind die Gemeinden Märkische Heide und Heideblick, die Ämter Unterspreewald sowie Lieberose/Oberspreewald und die Städte Lübben und Luckau.
Dahme-Spreewald ist nicht der einzige Landkreis, der auf die Wassersituation reagiert: Im benachbarten Landkreis Elbe-Elster besteht ein vergleichbares Entnahmeverbot bereits seit Anfang Juli. Auch Cottbus und weitere Landkreise bereiten nach eigenen Angaben ähnliche Verfügungen vor.
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