Der Flughafen Catania auf der italienischen Insel Sizilien bleibt wegen vulkanischer Asche des Ätna länger geschlossen als zunächst angekündigt. Wie der Flughafenbetreiber Società Aeroporto Catania (SAC) laut Reuters und Bloomberg am Samstag mitteilte, wird der gesamte Flugverkehr bis Sonntag, 27. September, um 12 Uhr ausgesetzt. Betroffen sind sowohl ankommende als auch abgehende Flüge.
Zuvor war die Sperrung von Ankünften bis Samstagnachmittag vorgesehen gewesen, wie Bloomberg berichtete. Als Gründe für die Verlängerung nannte der Flughafenbetreiber die vulkanische Aktivität und die Wetterbedingungen. Passagiere wurden dem Bericht zufolge aufgefordert, sich vor der Anreise zum Flughafen bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges zu informieren.
Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) trat aus dem Nordostkrater des Vulkans Asche aus, die vom Wind in südliche Richtung getragen wurde. Die Aschewolke erreichte nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) eine Höhe von rund vier Kilometern. Für den Flugverkehr galt laut dpa die höchste von vier Warnstufen.
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Ätna-Ausbruch beeinträchtigt Flugverkehr wiederholt
Der Ätna ist nach Angaben von Reuters Europas höchster und aktivster Vulkan. Seine Ascheemissionen führen immer wieder zu Einschränkungen des Flugverkehrs in Catania. Bereits im August waren zahlreiche Flüge gestrichen oder auf andere Flughäfen umgeleitet worden. Der Flughafen Catania wird insbesondere während der Urlaubssaison von zahlreichen Reisenden genutzt.
Wie Reuters am 14. August berichtete, wurden zwischen dem 6. und 12. August rund 630 Flüge von Catania auf andere Flughäfen umgeleitet. Mehr als ein Drittel der insgesamt 1974 für diesen Zeitraum geplanten Flüge fiel demnach aus. Tausende Reisende waren von den länger andauernden Einschränkungen betroffen. Einige Passagiere mussten nach Angaben der Nachrichtenagentur mehrere Tage im Flughafen verbringen.
Vulkanasche stellt laut Reuters eine erhebliche Gefahr für den Luftverkehr dar. Sie kann demnach unter anderem Flugzeugsysteme beschädigen und zum Ausfall von Triebwerken führen.
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