Der US-amerikanische Rapper Macklemore sorgte als Support-Act für Ed Sheeran für Aufsehen. Sein Aktivismus für Gaza im Rahmen der Konzerte in New York sorgte bereits für viel Kritik.
Nun ist damit Schluss: Ed Sheeran und sein Management haben den 43-jährigen Rapper nun aus dem Programm gestrichen.
Macklemore ist schon länger für seinen Einsatz für Palästina bekannt. Auf der großen Bühne von Ed Sheeran warf er Israel einen Völkermord vor und forderte mehr Solidarität für die Menschen in Gaza.
Prominenter Gegenwind
Die Aussagen generierten hohe mediale Aufmerksamkeit, da Macklemore seine Statements von der Bühne auch stets auf seinem Instagram-Kanal verteidigte. Eine Welle der Kritik brach auf den Musiker nieder – auch von anderen Prominenten.
Zum Beispiel meldete sich der Popstar Pink öffentlichkeitswirksam auf Instagram zu Wort. Sie bezeichnete den Auftritt als „schrecklich“ und warf Macklemore Antisemitismus vor.
Was American Football damit zu tun hat
Nun wurde der Druck zu groß: Robert Kraft, der Besitzer des NFL-Teams New England Patriots, schaltete sich ein. Er ist der Besitzer des Gillette Stadium, des Orts, an dem die nächsten Ed-Sheeran-Shows stattfinden. Kraft teilte den Tour-Promotern mit, dass er kein Konzert mit Macklemore im Vorprogramm erlauben könne. Folglich musste Macklemore weichen.
„Ed befand sich in einer schwierigen Lage“, sagte Macklemore selbst in seinem Statement via Instagram. Er weist dem Megastar keine Schuld zu. Dieser sei unter Druck gesetzt worden. Eine Absage der Shows wäre eine Hiobsbotschaft für Tausende Fans gewesen.
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