Nachhaltigkeit

Weimar: Bauarbeiten für Bundesforschungszentrum Bau starten

In Weimar starten die Bauarbeiten für ein Bundesforschungszentrum Bau. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Baustoffe und Technologien für eine klimaneutrale Bauwirtschaft.

OAZ
2 Min
Elisabeth Kaiser (l-r, SPD), Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Mario Voigt (CDU), Ministerpräsident von Thüringen, Robert Fetter, Institutsdirektor Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH, und Colette Boos-John (CDU), Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum von Thüringen, beim Gruppenbild mit Scheck während der Grundsteinlegung für das Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens.

Elisabeth Kaiser (l-r, SPD), Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Mario Voigt (CDU), Ministerpräsident von Thüringen, Robert Fetter, Institutsdirektor Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH, und Colette Boos-John (CDU), Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum von Thüringen, beim Gruppenbild mit Scheck während der Grundsteinlegung für das Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens.

© Martin Schutt

In Weimar haben am Montag die Bauarbeiten für einen Standort des Bundesforschungszentrums Bau begonnen. Auf dem rund 4.300 Quadratmeter großen Areal sollen ressourcenschonende und nachhaltige Baustoffe und Bauprozesse entwickelt werden. Zudem können innovative Recyclingverfahren und neue Bauweisen, beispielsweise der Einsatz von 3D-Druck, erforscht werden. Ziel sei es, die Forschungsergebnisse schneller in der Industrie anzuwenden, sagte Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) bei der Grundsteinlegung.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen erhielten Zugang zu moderner Forschungsinfrastruktur, Entwickler und Unternehmen könnten neue Technologien unter realen Bedingungen vor Ort erproben.

Deutschlands Bauwirtschaft soll bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden. Das länderübergreifende Bundesforschungszentrum Bau mit weiteren Standorten in Sachsen und Baden-Württemberg soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Im Bundeshaushalt sind insgesamt mehr als 50 Millionen Euro für das Großprojekt vorgesehen; die EU und das Land Thüringen unterstützen das Vorhaben in Weimar mit jeweils gut fünf Millionen Euro.

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