In Weimar haben am Montag die Bauarbeiten für einen Standort des Bundesforschungszentrums Bau begonnen. Auf dem rund 4.300 Quadratmeter großen Areal sollen ressourcenschonende und nachhaltige Baustoffe und Bauprozesse entwickelt werden. Zudem können innovative Recyclingverfahren und neue Bauweisen, beispielsweise der Einsatz von 3D-Druck, erforscht werden. Ziel sei es, die Forschungsergebnisse schneller in der Industrie anzuwenden, sagte Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) bei der Grundsteinlegung.
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Gerade kleine und mittlere Unternehmen erhielten Zugang zu moderner Forschungsinfrastruktur, Entwickler und Unternehmen könnten neue Technologien unter realen Bedingungen vor Ort erproben.
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Deutschlands Bauwirtschaft soll bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden. Das länderübergreifende Bundesforschungszentrum Bau mit weiteren Standorten in Sachsen und Baden-Württemberg soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Im Bundeshaushalt sind insgesamt mehr als 50 Millionen Euro für das Großprojekt vorgesehen; die EU und das Land Thüringen unterstützen das Vorhaben in Weimar mit jeweils gut fünf Millionen Euro.
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