USA

Weißes Haus: Straße von Hormus muss laut Trump und Xi „offen bleiben“

US-Präsident Trump befindet sich derzeit für ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi in Peking. Nach US-Angaben besteht Einigkeit bezüglich der Straße von Hormus.

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US-Präsident Donald Trump (l) steht neben dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping

US-Präsident Donald Trump (l) steht neben dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping

© Mark Schiefelbein/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping sprachen nach Angaben des Weißen Hauses auch über die Straße von Hormus. „Beide Seiten waren sich einig, dass die Straße von Hormus offen bleiben muss, um den freien Energiefluss zu gewährleisten“, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses laut dem Sender NBC News.

„Präsident Xi bekräftigte zudem Chinas Ablehnung einer Militarisierung der Straße und jeglicher Bemühungen, Gebühren für ihre Nutzung zu erheben“, so der Vertreter. Er habe zudem Interesse daran gezeigt, mehr amerikanisches Öl zu kaufen. Beide Länder „stimmten darin überein, dass Iran niemals Atomwaffen besitzen darf“, hieß es weiter.

Wegen Taiwan: China richtet Warnung an USA

Das Weiße Haus bezeichnete das Treffen zwischen Xi und Trump nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP als „gut“. Beide Seiten hätten „Möglichkeiten erörtert, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern“. Jedoch machte das Weiße Haus zunächst keine Angaben zu Taiwan. Xi hatte dem Bericht zufolge vor einem Konflikt zwischen China und den USA gewarnt, sollte die Taiwan-Frage „falsch gehandhabt“ werden.

Trump war nach Angaben von AP mit Salutschüssen, beiden Nationalhymnen und Schulkindern empfangen worden, die US-amerikanische und chinesische Flaggen schwenkten. Anschließend zogen sich die beiden Staatschefs zu einem etwa zweistündigen Gespräch hinter verschlossenen Türen in der Großen Halle des Volkes zurück.

Außenminister Rubio hatte zuvor gegenüber dem Sender Fox News erklärt, die USA würden Peking auffordern, eine „aktivere Rolle“ bei der Lösung des Iran-Kriegs einzunehmen. Durch die weitgehende Schließung der Straße von Hormus seien die Energiepreise gestiegen, was auch chinesische Exporte belaste. China gilt als wichtiger Partner Teherans und kauft nach Schätzungen einen Großteil der iranischen Ölexporte.

Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete am Dienstag unter Berufung auf eine „gut informierte Quelle“, dass chinesische Schiffe seit Mittwochabend die Straße von Hormus durchqueren. Der Iran habe beschlossen, die Durchfahrt mehrerer chinesischer Schiffe „unter Einhaltung des iranischen Protokolls zur Verwaltung der Meerenge“ zu ermöglichen. (mit AFP)

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