Trockenheit

Ruhe am Tümpel: Jagdverzicht in Teilen der ostdeutschen Wälder

Die Trockenperiode in Mitteldeutschland hält an. Und das hat auch Folgen für die Wildtiere. Sie sind auf Wassersuche und erhalten vielfach Hilfe.

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Ausgewachsene Wildschweine brauchen bis zu vier Liter Wasser täglich. Ausgetrocknete Böden erschweren ihnen den Zugang zu Wasserquellen.

Ausgewachsene Wildschweine brauchen bis zu vier Liter Wasser täglich. Ausgetrocknete Böden erschweren ihnen den Zugang zu Wasserquellen.

© Boris Roessler/dpa

Nicht mit Gewehren, sondern mit Anhängern und Traktoren sind viele Jäger in diesen Tagen unterwegs. Sie transportieren in großen Güllefässern oder randvoll gefüllten IBC-Containern Wasser in den Wald, um die Wildtiere zu versorgen. Besonders von der Trockenheit betroffen sind Südthüringen, Nordsachsen und große Teile Brandenburgs. Hier liegt der letzte Regentag oft schon mehr als drei Wochen zurück, die Erde ist ausgetrocknet, die Quellen sind versiegt und die Böden der einstigen Schlammgruben sind steinhart.

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