Der Windkraftanlagenhersteller Enercon will seinen Produktionsstandort im Magdeburger Stadtteil Rothensee ausbauen und dort bis zu 150 neue Arbeitsplätze schaffen. Das teilte das Energieministerium Sachsen-Anhalts am Donnerstag mit. Die Zahl der Beschäftigten am Standort soll demnach von derzeit rund 710 auf etwa 860 steigen.
Hintergrund der Erweiterung ist laut Ministerium die weiterhin hohe Nachfrage nach Windenergieanlagen. Im Zuge des Ausbaus soll in Rothensee eine neue Turbine mit einer Leistung von sieben Megawatt gefertigt werden. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich dabei um eine der leistungsstärksten Anlagen in Europa. Enercon produziert bereits seit Anfang der 2000er-Jahre Windräder in Magdeburg.
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Sachsen-Anhalts Energieminister Armin Willingmann (SPD) betonte, der Ausbau der erneuerbaren Energien bringe nicht nur mehr grünen Strom, sondern auch Arbeitsplätze ins Land. Derzeit sind nach Angaben des Ministeriums rund 26.000 Menschen in Sachsen-Anhalt im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. Enercon beschäftigt davon etwa 1.000 Mitarbeiter.
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Teil der Umweltallianz Sachsen-Anhalt
Enercon-Manager Heiko Juritz machte zugleich deutlich, dass die Branche auf klare und verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen sei, um weiter wachsen zu können. Ohne stabile Regeln sei ein nachhaltiges Wachstum der Windkraftindustrie schwierig. Wie das Ministerium außerdem mitteilte, ist Enercon der Umweltallianz Sachsen-Anhalt beigetreten. In diesem Bündnis arbeiten Unternehmen, Verbände und die Landesregierung gemeinsam daran, den Umweltschutz im Land voranzutreiben.
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