Die Spitzen von Bund und Ländern beraten ab Freitagmittag darüber, wie angesichts der raschen Ausbreitung der hoch ansteckenden Omikron-Variante die Corona-Schutzvorschriften angepasst werden. Einem Beschlussentwurf zufolge soll der Besuch von Restaurants, Cafés und ähnlichen Einrichtungen für Geimpfte und Genesene nur noch mit tagesaktuellem Test oder dem Nachweis einer Auffrischungsimpfung möglich sein.
Beschlossen: 2G plus in Restaurants, Quarantänezeiten werden verkürzt
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Wissler: Derzeit diskutierte Maßnahmen reichen nicht aus
Wissler sagte mit Blick auf insgesamt schärfere Beschränkungen, es sei richtig gegenzusteuern. Sie befürchte aber, dass die derzeit diskutierten Maßnahmen „am Ende nicht ausreichen“. Es müsse darüber nachgedacht werden, „wie man Kontaktbeschränkungen macht, vielleicht auch Teile des öffentlichen Lebens begrenzt“. Wichtig seien einheitliche Regelungen und Transparenz, fügte die Linken-Chefin mit Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz hinzu.
Wissler forderte zudem, den geplanten Pflegebonus an alle Beschäftigten in der Branche auszuzahlen. Es seien dort alle „massiv überlastet“. Einmalige Maßnahmen reichten aber nicht aus, gebraucht werde eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will den Bonus vor allem an Pflegekräfte zahlen, die in der Corona-Pandemie besonders belastet sind.
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