Die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht gehört nach Ansicht von Wüst zu einer vorausschauenden Pandemiepolitik. „Wir wollen doch nicht im nächsten Winter wieder diskutieren über Lockdown und Lockerungen und diese Maßnahmen und jene Maßnahmen, sondern wir wollen dann durchsein, so weit es eben geht mit dieser Geschichte“, sagte er. Deshalb brauche man eine hohe Impfquote. „Und ich glaube, dass wir bei bestimmten Personengruppen nicht erfolgreich sein können, wenn es die Impfpflicht nicht gibt“, erklärte der CDU-Politiker.
Impfpflicht: Bundestag verschiebt Sitzung
Beschlossen: 2G plus in Restaurants, Quarantänezeiten werden verkürzt
Wüst: Kanzler Scholz muss bei der Impfpflicht sein Wort halten
Der Rheinischen Post sagte Wüst, Scholz müsse Wort bei der Impfpflicht halten: „Der Bundeskanzler hat die Impfpflicht für Februar angekündigt – dieses Wort muss gelten. Die Menschen brauchen Verlässlichkeit und Vertrauen in die Politik. Das Gefühl, dass bei einem solch sensiblen Thema wie die Impflicht taktiert und auf Zeit gespielt wird, darf nicht entstehen.“
Bei der Bund-Länder-Beratung am 21. Dezember war vereinbart worden, dass die Vorbereitungen für die „in den Blick genommene Einführung“ einer solchen Pflicht vorangetrieben und kurzfristig ein Zeitplan vorgelegt werden solle. Zuletzt zeichnete sich aber ab, dass es einen schnellen Beschluss im Bundestag über die Impfpflicht nicht geben wird.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]