Die Zustimmung für ein Auslaufen der „epidemischen Lage“ ist bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren am höchsten (79 Prozent) und im Osten höher (61 Prozent) als im Westen (56 Prozent). Männer sind eher für ein Ende des bundesweiten Ausnahmezustands (62 Prozent) als Frauen (51 Prozent).
Berlins Regierungschef Müller gegen schnelles Ende des Ausnahmezustands
Streit um Corona-Notlage: Mehrere Bundesländer wollen weiter einheitliche Regeln
Die „epidemische Lage nationaler Tragweite“ muss regelmäßig vom Bundestag festgestellt werden. Sie ist Grundlage für Verordnungen und zentrale Corona-Maßnahmen in Deutschland. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich dafür ausgesprochen, sie nicht noch einmal zu verlängern und zum 25. November auslaufen zu lassen. Er sprach sich aber gleichzeitig dafür aus, Schutzmaßnahmen wie 3G beizubehalten. Seitdem wird kontrovers darüber diskutiert, ob ein solches Vorgehen richtig oder riskant wäre.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sprach sich zuletzt gegen die Beendigung der Corona-Notlage Ende November aus. „Wir brauchen mindestens eine Übergangszeit“, sagte Müller am Mittwochmorgen im RBB-Inforadio. Trotz der wieder deutlich steigenden Inzidenzen brauche es keine strengeren Vorgaben seitens der Länder, was die Frage nach 2G- oder 3G-Regeln betrifft, betonte Müller.
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