Rohstofferkundung

Wie man mit einem fliegenden Auge Rohstoffvorkommen in Sachsen aufspüren will

Noch bis Ende der Woche fliegt der Erkundungshubschrauber der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe über Sachsen – auf der Suche nach kostbaren Erzen.

7 Min
Navigator Hauke Petersen (l.) und der Freiberger Bergakademie-Professor Thomas Günther bei den Absprachen zum Erkundungsgebiet. Erzvorkommen sollen hier in 3D kartiert werden.

Navigator Hauke Petersen (l.) und der Freiberger Bergakademie-Professor Thomas Günther bei den Absprachen zum Erkundungsgebiet. Erzvorkommen sollen hier in 3D kartiert werden.

© Ingo Eckardt

Der Rotorlärm liegt wie ein schwerer Teppich über dem Flugplatz in Auerbach/Vogtland. Der von den Rotorblättern erzeugte Wind drückt auf das Gras auf dem Rollfeld, ein paar lose Blätter wirbeln auf, während sich die Sikorsky 76-B langsam erhebt, um ein paar Meter näher an ein kleines weißes, zeppelinartiges Gerät mit aufgespreiztem blauen „Schwanz“ zu fliegen. 1000 PS pro Turbine, gebaut in den USA, seit 1986 im Einsatz – das ist der Hubschrauber der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe mit Sitz Hannover, unterstellt dem Bundes-Wirtschaftsministerium. Das Fluggerät soll helfen, im Westerzgebirge und im Vogtland in den Boden hineinzuschauen.

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