Jüdische Studenten berichten von einer deutlichen Verschlechterung des Klimas gegenüber Jüdinnen und Juden an sächsischen Hochschulen seit dem 7. Oktober 2023. Sie erleben Anfeindungen, werden pauschal als „Zionisten“ beschimpft und meiden teilweise aus Sicherheitsbedenken Vorlesungen oder bestimmte Fakultäten. Zu diesem Schluss musste kommen, wer im Publikum der Podiumsdiskussion in der Vertretung des Freistaates in Berlin am Mittwochabend saß.
Die Debatte fand im Rahmen des Themenjahres „Tacheles“ statt und wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Landesverbandes jüdischer Gemeinden in Sachsen initiiert. Unter der Moderation von Verlegerin und „Tacheles“-Sprecherin Nora Pester diskutierten Bundesministerin Karin Prien sowie die jungen Vertreter der jüdischen Community Hannah Sahl, Katrin Ikhilman und Alexander Tsyterer über die aktuelle Situation jüdischen Lebens.
Jüdisches Leben
„Zionisten essen nicht bei uns“: Wie jüdische Sachsen Antisemitismus erfahren
Eine Podiumsdiskussion macht deutlich: Judenhass ist auch an sächsischen Unis ein Thema. Ministerin Prien fordert eine klare Haltung der Hochschulleitungen.
4 Min
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Jung und jüdisch in Sachsen - Eine Perspektive in Deutschland?
© Maurice Weiss/Ostkreuz
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