Naturschutz

„Angriff auf den Rechtsstaat“: Streit um die Klagerechte von Umweltverbänden

In Deutschland genießen Naturschutz- und Umweltorganisationen bei Bau- und Infrastrukturvorhaben weitreichende Mitspracherechte. Das aber könnte sich bald ändern, befürchten Aktivisten.

4 Min
Die im Jahr 2013 eröffnete Waldschlößchenbrücke in Dresden galt wegen fehlender Umweltprüfungen lange als Schwarzbau.

Die im Jahr 2013 eröffnete Waldschlößchenbrücke in Dresden galt wegen fehlender Umweltprüfungen lange als Schwarzbau.

© Birgit Seifert/Imago

Auf mehreren politischen Ebenen – von der EU über den Bund bis in die Länder – wird darüber gestritten, ob und wie weit die Beteiligungs- und Klagerechte von Naturschutzvereinigungen eingeschränkt werden sollen. Befürworter versprechen sich davon schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Kritiker sehen darin einen Abbau rechtsstaatlicher Kontrolle.

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