Nationalsozialismus

Im Waldboden bei Genthin: Archäologen untersuchen Überreste eines KZ-Außenlagers

Im Jerichower Land haben Archäologen Überreste ehemaliger Zwangsarbeitslager untersucht. Die Funde erzählen vom Leid tausender Menschen im Zweiten Weltkrieg.

4 Min
Blick auf einen Grabungsschnitt im nordwestlichen Bereich des ehemaligen Lagergeländes bei Genthin, wo Archäologen Spuren eines früheren KZ-Außenlagers und Zwangsarbeitslager freilegten.

Blick auf einen Grabungsschnitt im nordwestlichen Bereich des ehemaligen Lagergeländes bei Genthin, wo Archäologen Spuren eines früheren KZ-Außenlagers und Zwangsarbeitslager freilegten.

© LDA Sachsen-Anhalt/Anna Swieder

Archäologie und historische Forschung beschäftigen sich längst nicht mehr nur mit Jahrtausende alten Kulturen. Oft liegen bedeutende Spuren der Vergangenheit viel näher, verborgen an Orten, die heute unscheinbar wirken. Gerade die Schicksale von Menschen im Alltag hinterlassen häufig Lücken in der historischen Überlieferung. Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) versucht, genau diese Leerstellen sichtbar zu machen.

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