Sachsen-Anhalt

Zweiter Großeinsatz: Schüler klagen über Reizhusten an Sekundarschule

In Sachsen-Anhalt ist es zu einem Großeinsatz in einer Sekundarschule gekommen. Grund dafür waren Atemwegsbeschwerden bei Schülern - ähnlich wie zuvor in Dresden.

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Am Montagmittag ist es in Burg zu einem Großeinsatz gekommen. Mehrere Schüler der örtlichen Sekundarschule hatten über Atemwegsbeschwerden geklagt.

Am Montagmittag ist es in Burg zu einem Großeinsatz gekommen. Mehrere Schüler der örtlichen Sekundarschule hatten über Atemwegsbeschwerden geklagt.

© Soeren Stache/dpa

In Sachsen-Anhalt ist es am Montagmittag zu einem stundenlangen Großeinsatz in einer Sekundarschule gekommen. Schüler in Burg hatten über plötzliche Atemwegsbeschwerden geklagt, das Gebäude wurde evakuiert. Wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte, sei die Situation nun unter Kontrolle, der Einsatz beendet und die Ursache gefunden.

„In den Mittagsstunden hatten Schüler über Atemwegsbeschwerden geklagt“, so Jens Wiedemann, Ortswehrleiter der Stadt Burg, gegenüber der Ostdeutschen Allgemeine Zeitung. Diese seien demnach vom Rettungsdienst behandelt und zwei Schüler zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht worden.

Messungen der Feuerwehr hätten demnach im Schulgebäude der Sekundarschule im Diesterweg kein Ergebnis hervorgebracht. Die ursächliche Substanz blieb vorerst unbekannt. Erst Richtung Ende des Einsatzes, gegen 13:30 Uhr, hätten sich Schüler dazu bekannt, Pfefferspray versprüht zu haben. Die Feuerwehr lüftetete im Zuge des Einsatzes das Gebäude. Unterricht fand danach nicht mehr statt.

Zweiter Großeinsatz an Schule nach Dresden

Am heutigen Tag ist das bereits der zweite Großeinsatz, der durch Atemwegsbeschwerden in einer Schule veranlasst wurde. Neben dem im Jerichower Land waren Einsatzkräfte auch zu einer Dresdner Oberschule gerufen worden. Wie der Feuerwehrsprecher vor Ort mitteilte, klagten demnach 42 Schüler über Symptome. Trotz Messtrupps konnte die Ursache jedoch bislang nicht gefunden werden.

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„Es sind jetzt Messtrupps im Gebäude unterwegs. Erfahrungsgemäß ist es immer sehr schwer, dort etwas an Stoffen zu identifizieren. Das hat in der Vergangenheit selten funktioniert, aber wir versuchen es trotzdem“, sagte der Feuerwehrsprecher. Insgesamt mussten im Rahmen dieses Einsatzes 440 Personen evakuiert werden.

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