Machtpole

BRICS werden immer heterogener – und Indien muss sie zusammenhalten

Die Brics sind heterogener denn je. Beim Gipfel in Neu-Delhi muss Gastgeber Modi verhindern, dass Peking die Agenda bestimmt und Moskaus Konfrontation mit dem Westen den Ton vorgibt. Ein Gastbeitrag.

Zahack Tanvir
Zahack Tanvir
5 Min
Sicherheitskräfte stehen Wache neben Bannern des BRICS-Gipfels, auf denen der indische Ministerpräsident Modi, der russische Präsident Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping abgebildet sind.

Sicherheitskräfte stehen Wache neben Bannern des BRICS-Gipfels, auf denen der indische Ministerpräsident Modi, der russische Präsident Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping abgebildet sind.

© Manish Swarup/AP/dpa

In Neu-Delhi wird die Bühne aufgebaut, einen Tag vor Beginn des Gipfels. Das Gesprächsthema der Stadt bleibt dasselbe: Die Brics sind kein Bündnis von fünf Staaten mehr. Die Gruppe hat sich erweitert – aber um Partner, deren Interessen einander widersprechen. Die Frage für Neu-Delhi lautet deshalb, ob es dieses größere, unruhigere Bündnis zusammenhalten kann, ohne die Tagesordnung an Peking abzugeben und ohne zuzulassen, dass Moskaus Konflikt mit dem Westen den Ton für alle vorgibt.

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