Fehltage

Bundesrat an der Spitze: Behörden-Mitarbeiter sind besonders häufig krank

Mitarbeiter deutscher Bundesbehörden sind häufiger krank als der bundesweite Durchschnitt. Die Unterschiede zwischen den Institutionen sind enorm.

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Die Bundesbehörden melden besonders viele Krankheitstage.

Die Bundesbehörden melden besonders viele Krankheitstage.

© Alicia Windzio/dpa

Beschäftigte in den wichtigsten deutschen Bundesbehörden haben sich 2024 häufiger krankgemeldet als der durchschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland. Laut einer Übersicht des Bundesinnenministeriums (BMI) kamen die Mitarbeiter der Bundesbehörden auf durchschnittlich 15,2 Krankheitstage pro Person. Der bundesweite Schnitt aller Arbeitnehmer lag mit 14,8 Tagen darunter. Zuerst hatte der Pro-Newsletter Gesundheit des Nachrichtenmagazins Politico über die Zahlen berichtet.

Besonders auffällig sind die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Institutionen. Mit Abstand die meisten Fehltage verzeichnete der Bundesrat als Vertretung der Länder: Dort fehlten die Beschäftigten im Schnitt an 25,2 Tagen – und damit fast doppelt so häufig wie im bundesweiten Durchschnitt. Auf dem zweiten Platz folgt der Bundestag mit 22,3 Krankheitstagen pro Mitarbeiter. Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) liegt mit 21,5 Tagen auf dem dritten Rang.

Bundesumweltministerium mit den wenigsten Fehltagen

Am anderen Ende der Skala steht das Bundesumweltministerium (BMUKN): Dort wurden lediglich 7,4 Krankheitstage pro Beschäftigtem registriert – mit großem Abstand der niedrigste Wert unter allen aufgeführten Behörden und deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Die Gründe für die erheblichen Unterschiede zwischen den Behörden gehen aus den veröffentlichten Zahlen des BMI nicht hervor.

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