Die wirtschaftliche Lage im Ostthüringer Handwerk hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch einmal leicht verschlechtert. Das geht aus der Frühjahrsumfrage der Handwerkskammer Ostthüringen unter ihren Mitgliedsbetrieben hervor. Der Geschäftsklima-Indikator, der die aktuelle Lage und die künftigen Erwartungen abbildet, liegt demnach bei 91 Prozentpunkten – elf Punkte weniger als im Frühjahr 2025.
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Nur 29 Prozent der befragten Handwerksbetriebe sprechen von einer guten Geschäftslage. Einen niedrigeren Wert hatte die Kammer zuletzt 2021 während der Corona-Krise erfasst. Jeder vierte Betrieb (25 Prozent) bezeichnet die Lage als schlecht. Dieser Negativtrend ziehe sich durch alle Gewerke, teilte die Kammer mit.
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Hintergrund der Werte sind laut Kammer unter anderem weitere Umsatzrückgänge bei einer Vielzahl der Betriebe. Mehr als die Hälfte der Befragten (53,6 Prozent) berichtet von gesunkenen Investitionen. Vor einem Jahr waren es knapp 49 Prozent. Auch die Erwartungen an die kommenden Monate haben sich eingetrübt. Jeder fünfte Betrieb befürchtet zudem einen Rückgang der Beschäftigtenzahlen.
Kammerpräsident Wolfgang Jacob warnte vor einer anhaltenden Rezession. Die Bundesregierung müsse sich endlich geschlossen auf einen wirtschaftsfreundlichen Kurs verständigen, der Arbeitgeber und Arbeitnehmer deutlich entlaste, erklärte er.
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