Erdwärme

Stadtwerke Jena erhalten Erlaubnis für Geothermie-Pläne

Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck haben die Erlaubnis erhalten, nach nutzbarer Erdwärme zu suchen. Damit beginnen erste Schritte für ein mögliches Geothermie-Vorhaben.

OAZ
2 Min
Die Tochtergesellschaft der Stadtwerke kann nun bereits erhobene Daten zum freigegebenen Areal für das Geothermie-Projekt auswerten.

Die Tochtergesellschaft der Stadtwerke kann nun bereits erhobene Daten zum freigegebenen Areal für das Geothermie-Projekt auswerten.

© Martin Schutt/dpa

Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck dürfen im Raum Jena nach Erdwärme suchen. Eine entsprechende Erlaubnis sei nach Beteiligung von Fachbehörden, Landkreisen und Kommunen erteilt worden, teilte das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) mit. Sie ist bis April 2031 befristet.

Die Tochtergesellschaft der Stadtwerke kann nun etwa geologische Karten und bereits erhobene Daten zum freigegebenen Areal auswerten, sagte ein Sprecher des Landesamts. Bis es zu möglichen Probebohrungen kommen könne, werde noch einige Zeit vergehen. Dafür seien zudem weitere Genehmigungen erforderlich.

Das Gebiet erstreckt sich nach Angaben des Landesamts über rund 264 Quadratkilometer im Raum Jena. Die Eckpunkte liegen im Norden bei Apolda und Dorndorf-Steudnitz sowie im Süden bei Magersdorf und südlich von Milda.

Die Geologie im Raum Jena lasse die Verfügbarkeit von Wärme im tiefen Erdreich vermuten, sagte der Geschäftsführer der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck, André Sack. Es gehe darum, die Menschen zuverlässig und bezahlbar mit Wärme zu versorgen und eine klimaneutrale Wärmeversorgung für Jena zu erreichen.

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