SPD

Umfrage: Mehrheit erwartet Ende von Klingbeils Parteivorsitz

Eine Mehrheit der Deutschen zweifelt an Klingbeils Zukunft an der SPD-Spitze. Kanzler Merz wird dagegen von einer knappen Mehrheit im Amt gesehen.

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Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzender

Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzender

© Kay Nietfeld/dpa

53 Prozent der Befragten halten es für unwahrscheinlich, dass der Vizekanzler seinen Posten als SPD-Vorsitzender behalten kann. Das ergab eine repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Welt TV.

Uneinheitlicher fällt die Einschätzung zur Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz aus. Eine knappe Mehrheit von 42 Prozent hält es für sehr wahrscheinlich oder eher wahrscheinlich, dass der CDU-Vorsitzende sein Amt als Bundeskanzler behält. 39 Prozent der Befragten halten dies dagegen für sehr oder eher unwahrscheinlich.

SPD vor schwierigen Landtagswahlen

Hintergrund der Erhebung sind die anstehenden Landtagswahlen im September. In Sachsen-Anhalt droht der SPD nach jüngsten Umfragen das Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde. Sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo ebenfalls im September gewählt wird, liegt die CDU laut den Umfragen derzeit weit hinter der AfD. (mit dpa)

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