Eigentlich wollte Hansa Rostock in dieser Saison aufsteigen, galt zumindest als einer der Favoriten in der 3. Liga. Doch der Start in die neue Saison lief nicht, wie es sich die Verantwortlichen an der Kogge vorgestellt hatten. Aus den ersten fünf Spielen der Saison gewann Hansa nur zwei Spiele – zu wenig für den ehemaligen Bundesligisten.
Am Dienstagmorgen meldete der Klub deshalb, dass Cheftrainer Daniel Brinkmann von seinem Amt entlassen wurde. Neben Brinkmann musste auch sein Co-Trainer Dirk Flock gehen.
Konsequenz aus Köln-Klatsche
Dem Aus der beiden Trainer war am vergangenen Freitag eine 0:4-Klatsche bei Viktoria Köln vorausgegangen. Diese hatte Sportchef Amir Shapourzadeh nach dem Spiel als „Schlag in die Fresse“ beschrieben und eine „schonungslose“ Aufarbeitung angekündigt. Diese resultierte am Dienstag im Entschluss, Brinkmann zu feuern.
Auf der Website von Hansa erklärte Shapourzadeh den Schritt wie folgt: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir haben die Situation der Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten sehr genau beobachtet und dabei nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die grundsätzliche sportliche Ausrichtung und die Leistungen auf dem Platz analysiert. Dabei sind wir zu der gemeinsamen Einschätzung gelangt, dass die Entwicklung zuletzt nicht mehr unseren Erwartungen und unseren sportlichen Zielen entsprochen hat.“
Co-Trainer übernehmen gegen Stuttgart
Bereits einen Tag nach der Entlassung müssen die Rostocker Profis ihr erstes Spiel ohne Brinkmann seit seiner Einstellung im November 2024 absolvieren. Zuhause im Ostseestadion empfangen sie am Mittwoch (19 Uhr) die Zweitvertretung des VfB Stuttgart.
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An der Seitenlinie werden dann die bisherigen Co-Trainer um Yannic Thiel und Adam Susac das Kommando übernehmen. Künftig soll aber ein neuer Cheftrainer gefunden werden, der den FCH langfristig übernimmt – und Hansa im besten Fall zurück in die 2. Bundesliga führt, aus welcher der Klub im Mai 2024 abgestiegen war.
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