Eigentlich ist der Ablauf eines Restaurantbesuchs ziemlich simpel: Man nimmt Platz, wirft einen Blick auf die Karte, bestellt, isst und bezahlt. Doch so selbstverständlich das zunächst klingt, so unterschiedlich benehmen sich Gäste dabei.
Manche haben es besonders eilig und sehen sich an erster Stelle, andere behandeln das Servicepersonal, als müsse es ihnen jeden Wunsch von den Lippen ablesen, und wieder andere schnippen mit dem Finger, als würden sie auf einen Takt einstimmen.
Carsten Maschmeyer: „Ein Kellner ist kein Diener“
Carsten Maschmeyer stört sich an solchen Umgangsformen. Wie der 67-jährige Unternehmer in einem Video auf Instagram betont, entscheidet für ihn nicht nur das Essen darüber, wie angenehm ein Abend im Restaurant verläuft. Auch der Umgang zwischen Gästen und Servicepersonal spielt für ihn eine wesentliche Rolle.
Eine rote Linie ist für den Ex-Mann von Veronica Ferres spätestens beim Fingerschnippen überschritten: „Wer im Restaurant mit den Fingern schnippt, um den Kellner zu rufen, hat für mich jedes Benehmen verloren“, so Maschmeyer über die Angewohnheit mancher Restaurantbesucher. „Seit wann ruft man einen Menschen zu sich, als würde man einen Hund kommandieren?“
Gleichzeitig betont der „Die Höhle der Löwen“-Investor, dass Gäste durchaus ein gewisses Maß an Service erwarten dürfen. Darum gehe es nicht. Im Gegenteil: Guter Service gehöre selbstverständlich zu einem Restaurantbesuch dazu. Doch die Art und Weise, wie man mit den Menschen umgeht, ist für Maschmeyer entscheidend. „Ein Kellner ist nämlich kein Diener“, fasst er zusammen.
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Es gebe genügend höfliche Möglichkeiten, um einen Kellner oder eine Kellnerin auf sich aufmerksam zu machen. „Ein kurzer Blick, ein Handzeichen oder ein freundliches ‚Entschuldigung‘ reichen doch völlig aus“, findet der Unternehmer.
Für ihn sagt das Verhalten von fingerschnipsenden Restaurantgästen mehr über sie selbst aus als über die Qualität des Servicepersonals. „Denn nur weil ich für eine Dienstleistung bezahle, steht der Mensch, der sie erbringt, nicht unter mir.“
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