Am Mittwoch, 7. Oktober, jährt sich der Überfall der Hamas auf Israel zum dritten Mal. Dr. Thomas Feist, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für das jüdische Leben, ruft die Menschen in Sachsen dazu auf, an diesem Tag der Opfer des 7. Oktober 2023 zu gedenken. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Kultus am Dienstag mit.
„Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, an den Tag zu erinnern, an dem die Hamas und ihre Verbündeten in Israel ein Massaker unvorstellbaren Ausmaßes verübten“, erklärte Feist. „Mehr als 1.200 Menschen wurden brutal ermordet, Hunderte verschleppt, Frauen, Männer und Kinder gequält und getötet. Es war der schlimmste Angriff auf Juden seit der Shoah. Wir gedenken der Opfer des 7. Oktober 2023 und stehen solidarisch an der Seite Israels und der jüdischen Gemeinschaft.“
Antisemitismus in Sachsen laut Feist seit 2023 gestiegen
Der Angriff habe auch im Freistaat Spuren hinterlassen, so der Beauftragte. Seit dem 7. Oktober 2023 sei in Sachsen eine Zunahme antisemitischer Äußerungen und Handlungen zu verzeichnen, in neuer wie in alter Form. Dazu zählt Feist verbale und schriftliche Anfeindungen, Bedrohungen sowie Angriffe auf Menschen und Einrichtungen.
Hinzu kämen die Diffamierung jüdischer Symbole und die Infragestellung des Existenzrechts Israels. Das jüdische Leben in Sachsen sei davon zunehmend spürbar und nachhaltig beeinträchtigt.
Zum 7. Oktober betont Feist den Schutz jüdischen Lebens
Feist verweist auf den Auftrag, jüdisches Leben zu schützen und jeder Form von Antisemitismus und Menschenhass entschieden entgegenzutreten. „Erinnern bedeutet, entschlossen jedem Antisemitismus zu widersprechen. Judenhass hat in unserem Land keinen Platz“, sagte er.
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