Klimaschutz

Wirtschaftsministerium hält schnelleren Kohleausstieg vor 2038 für möglich

Vor einem Jahr wurde die gesetzliche Grundlage für den Kohleausstieg gelegt. Laut einem Bericht ist dieser sogar früher als geplant möglich.

Team News Eva Maria Braungart AFP/eb
2 Min
Braunkohle wird im Tagebau Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG gefördert. Der Kohleausstieg ist für 2038 beschlossen.

Braunkohle wird im Tagebau Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG gefördert. Der Kohleausstieg ist für 2038 beschlossen.

© dpa/Patrick Pleul

Bund und Länder hatten vor einem Jahr die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen, dass der Ausstieg aus der Braunkohle bis 2038 gelingt. Die Kohle-Regionen sollen im Gegenzug insgesamt 40 Milliarden Euro erhalten.

Baerbock kritisiert Scholz’ Aussage zu Kohleausstieg

Die Grünen fordern ein Vorziehen des Kohleausstiegs auf 2030 – auch um den inzwischen beschlossenen strengeren Emissionszielen gerecht zu werden. Dagegen gibt es jedoch Widerstände in Teilen der SPD. Auch CDU-Chef Armin Laschet lehnte kürzlich einen schnelleren Ausstiegsfahrplan ab, was von Umweltverbänden scharf kritisiert wurde.

Zuletzt kritisierte die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, die Absage von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz an einen früheren Ausstieg aus der Kohleverstromung. „Ein Kohleausstieg 2038 ist mit dem deutschen Klimaziel nicht vereinbar. Wenn Olaf Scholz daran festhält, nimmt er bewusst in Kauf, dass Deutschland sein vertraglich vereinbartes Klimaziel verfehlt.“

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