Corona-Maßnahmen

Lauterbach: Corona-Kontrollen der Gastronomen zu „läppisch“

Um der vierten Welle zu begegnen, hält der SPD-Politiker weitere Einschränkungen für unabdingbar. Der „Königsweg“ sind in seinen Augen 2G-Beschränkungen.

Marie-Luise Grauel Team News dpa/mlg
2 Min
Gesundheitsexperte, Mediziner und Maßnahmen-Mahner: Karl Lauterbach (SPD). 

Gesundheitsexperte, Mediziner und Maßnahmen-Mahner: Karl Lauterbach (SPD). 

© Imago/Jürgen Heinrich

Karl Lauterbach: „2G bringt am meisten, das ist der Königsweg“

Der SPD-Politiker forderte von den Bundesländern klare Regelungen: „2G bringt am meisten, das ist der Königsweg“. Er empfahl, Restaurants, Clubs und andere Veranstaltungsorte nur noch für Geimpfte oder Genesene zu öffnen. Der Politik warf der Gesundheitsexperte vor, zu spät ausreichend über die Notwendigkeit der Auffrischungsimpfungen aufgeklärt zu haben. „Die gesamte erwachsene Bevölkerung wird noch mal eine Booster-Impfung brauchen“, sagte er. Es sei ein Fehler gewesen, die Impfzentren vorschnell abzuwickeln.

Am Donnerstag und Freitag wollen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder über das weitere Vorgehen beraten. Spahn nannte am Mittwoch drei Punkte: Die Zahl der Auffrischimpfungen müsse nach oben getrieben werden, wobei jeder ungeachtet des Alters eine solche Impfung in Anspruch nehmen könne. Für Beschäftigte und Besucher in Pflegeeinrichtungen forderte er einen Testzwang. Zudem verlangte er schärfere Kontrollen zur Einhaltung der 2G- oder 3G-Regeln.

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