Eine 20 Meter hohe und rund 2,5 Tonnen schwere Douglasie aus Stahnsdorf wird in diesem Jahr den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Gendarmenmarkt schmücken. Der Markt öffnet am 23. November. Der Baum stand bislang im Rosenweg und war im Zuge eines Bauvorhabens zur Fällung freigegeben worden.
Für die Fällung sperrten die Behörden einen Straßenabschnitt vollständig. Ein Fachbetrieb legte den Baum um. Eine auf Schwertransporte spezialisierte Firma hob die Douglasie anschließend mit einem Kran an und platzierte sie millimetergenau auf einem Tieflader. Die Polizei begleitete den Schwertransport nach Berlin.
Weihnachtsbaum auf A10 gestrandet
Der Weihnachtsbaum für den Berliner Gendarmenmarkt ist allerdings noch nicht wie geplant in der vergangenen Nacht angekommen. Nach Informationen des rbb gibt es Probleme beim Transport des Baumes.
Die Übergabe des Schwerlasttransportes von der Brandenburger an die Berliner Polizei soll so lange gedauert haben, dass die Weiterfahrt in die Stadt nicht mehr möglich war. Der Baum steht nun auf dem Rastplatz Fichtenplan auf der südlichen A10.
Nach Angaben der Transportfirma soll der Weihnachtsbaum nun in der kommenden Nacht zum Gendarmenmarkt gebracht werden, wie der rbb berichtet.
Weihnachtsbäume aus Brandenburg beliebt
Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers äußerte sich zufrieden über die Auswahl: „Ich freue mich und bin schon ein wenig stolz darauf, dass in der Adventszeit auch ein Stück Stahnsdorf in der Bundeshauptstadt präsent ist und vorweihnachtliches Flair verbreitet.“ Eine Douglasie ist ein ursprünglich aus Nordamerika stammender Nadelbaum, der in Europa häufig forstwirtschaftlich genutzt wird.
Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren als verlässlicher Lieferant für die prominenten Berliner Weihnachtsbäume etabliert. 2024 kam die Fichte für das Kanzleramt aus Fürstenwalde, 2025 stammte der Baum für den „Weihnachtszauber“ auf dem Gendarmenmarkt aus Grünheide. Mit der Douglasie aus Stahnsdorf setzt sich diese Reihe 2026 fort.
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