Hauskaufbetrug

Mobilheim-Betrug? Paar aus Mecklenburg verliert 125.000 Euro an polnische Firma

Vergeblich wartet ein Ehepaar auf ein transportables Heim und zahlte wiederholt Geld. Der Schaden ist inzwischen sechsstellig. Nun ermittelt die Polizei.

2 Min
Obwohl immer wieder Geld bezahlt wurde, wartet ein Paar aus Mecklenburg-Vorpommern noch immer auf ein Tiny Haus.

Obwohl immer wieder Geld bezahlt wurde, wartet ein Paar aus Mecklenburg-Vorpommern noch immer auf ein Tiny Haus.

© IMAGO/marco stepniak

Ein Ehepaar aus der Müritz-Region in Mecklenburg-Vorpommern hat nach langem Warten auf ein bestelltes Mobilheim Anzeige bei der Polizei erstattet. Nach Angaben der Behörde geht es um den Verdacht des Betrugs sowie einen finanziellen Schaden von rund 125.000 Euro.

Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, hatte das Paar den Kauf eines sogenannten Tiny House bei einer polnischen Firma vereinbart. Dabei handelt es sich um ein kleines, transportables Wohngebäude, das als Anhänger bewegt werden kann.

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Die Käufer überwiesen laut Polizei mehrfach Geld an den Anbieter. Fertigstellung und Übergabe des Mobilheims hätten sich jedoch wiederholt verzögert. Auf Nachfragen seien unterschiedliche Begründungen für die Verschiebungen genannt und immer wieder neue Termine für die Auslieferung in Aussicht gestellt worden.

Bis heute sei das Mobilheim weder fertiggestellt noch übergeben worden, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs laufen.

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