Ein Ehepaar aus der Müritz-Region in Mecklenburg-Vorpommern hat nach langem Warten auf ein bestelltes Mobilheim Anzeige bei der Polizei erstattet. Nach Angaben der Behörde geht es um den Verdacht des Betrugs sowie einen finanziellen Schaden von rund 125.000 Euro.
Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, hatte das Paar den Kauf eines sogenannten Tiny House bei einer polnischen Firma vereinbart. Dabei handelt es sich um ein kleines, transportables Wohngebäude, das als Anhänger bewegt werden kann.
Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
Die Käufer überwiesen laut Polizei mehrfach Geld an den Anbieter. Fertigstellung und Übergabe des Mobilheims hätten sich jedoch wiederholt verzögert. Auf Nachfragen seien unterschiedliche Begründungen für die Verschiebungen genannt und immer wieder neue Termine für die Auslieferung in Aussicht gestellt worden.
Bis heute sei das Mobilheim weder fertiggestellt noch übergeben worden, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs laufen.
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