Rund 215 Fachkräfte aus Kitas, Schulen, Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Beratung haben sich am Dienstag im Stadtklubhaus Hennigsdorf zur vierten Kinder- und Jugendgesundheitskonferenz getroffen. Das teilte der Landkreis Oberhavel mit. Thema waren psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen, Krisen, die digitale Lebenswelt und soziale Medien.
In Vorträgen und Workshops ging es unter anderem um digitalen Kinderschutz, Suizidprävention, Medienkompetenz und darum, wie Kinder Gefühle über Bewegung regulieren können. Auf einem „Marktplatz der Möglichkeiten“ stellten Vereine, Beratungsstellen und andere Anbieter aus dem Landkreis ihre Angebote vor. Die Ergebnisse der Konferenz übernimmt die kommunale Gesundheitsförderung des Gesundheitsamtes und soll sie in weitere Angebote für Kinder und Jugendliche einfließen lassen.
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Landrat Alexander Tönnies sagte: „Wir wollen nicht erst reagieren, wenn aus Belastungen ernsthafte Probleme geworden sind.“ Die Konferenz gehört zum Projekt „Gesund aufwachsen im Landkreis Oberhavel“, das seit 2020 läuft. Das Projekt kümmert sich um Bewegung, Ernährung und Zahngesundheit, Suchtprävention und seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Besonders im Blick sind Kinder psychisch kranker oder suchtkranker Eltern sowie geflüchtete Familien. Wer mitarbeiten will, erreicht das Projektteam per E-Mail an [email protected].
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