Im Stadtwald Wernigerode haben 27 angehende Forstoberinspektoren am 7. Oktober ihre Waldprüfung abgelegt, wie das Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt mitteilte. Vier der Prüflinge kamen aus Sachsen-Anhalt, 23 aus Niedersachsen. Die Prüfung ist der erste Teil der Laufbahnprüfung für den gehobenen Forstdienst.
An mehreren Stationen im Wald mussten die Anwärterinnen und Anwärter ihr Wissen praktisch anwenden. Abgefragt wurden Naturschutz und Landschaftspflege, Holzaushaltung und Holzverwendung – also das Zuschneiden und Sortieren gefällter Stämme nach Verwendungszweck –, Standortkunde und Waldbau sowie Forsttechnik und Arbeitsverfahren. Die Prüfer stellten das Landeszentrum Wald, der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt, die Niedersächsischen Landesforsten und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen; beide Länder bilden und prüfen ihren Forstnachwuchs gemeinsam.
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Der Anwärterdienst in Sachsen-Anhalt dauert laut Karriereportal des Landes eineinhalb Jahre und läuft im Beamtenverhältnis auf Widerruf, mit Stationen in Forstrevieren, Fachbehörden und Ausbildungsstätten. Voraussetzung sind ein abgeschlossenes Studium der Forstwissenschaft oder Forstwirtschaft, ein gültiger Jahresjagdschein und der Führerschein Klasse B. Die Anwärterbezüge liegen bei 1572,82 Euro im Monat.
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