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Berlins Grünen-Vorsitzende kritisiert schwarz-rote „Lippenbekenntnisse“

Statt den Interessen von Familien und Senioren hätten sich die Interessen von Lobbyisten in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, sagt Susanne Mertens.

Team News dpa
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Berlins Grünen-Vorsitzende Susanne Mertens

Berlins Grünen-Vorsitzende Susanne Mertens

© Joerg Carstensen/dpa

Statt den Interessen von Familien und Senioren hätten sich die Interessen von Lobbyisten in den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, meinte Mertens. „Einen Fahrplan, wie man beispielsweise den Fachkräftemangel – insbesondere in den Klimaberufen – angehen möchte, bleibt Schwarz-Rot schuldig.“

Wirksame Instrumente zur Sicherung guter Arbeitsbedingungen wie die Ausbildungsplatzumlage habe die CDU der SPD offenbar „aus der Hand geschlagen“, so Mertens. „Die Gebührenbefreiung von Meisterfortbildungen ist lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wie es scheint, hat die SPD die sozialen Errungenschaften der letzten Jahre aufgegeben.“

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