Auf der A72 zwischen den Anschlussstellen Rötha und Zwenkau fährt der Verkehr seit Donnerstag, 15. Oktober, auf der neu gebauten Richtungsfahrbahn Leipzig. Das teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Für Autofahrer ändert sich dadurch kaum etwas: Es bleibt bei einer Fahrspur je Richtung. Die Umlegung lief bei laufendem Verkehr mit mehreren kurzen Stopps und neuen Markierungen.
A72-Bau bei Rötha: Der letzte Abschnitt soll im Spätsommer 2027 fertig sein.
© Autobahn GmbH
Bisher rollte der gesamte Verkehr in diesem Abschnitt einspurig auf der Fahrbahn in Richtung Chemnitz. Auf der Leipziger Seite baute die Autobahn GmbH in dieser Zeit die Fahrbahn, stellte drei Brücken fertig, riss die alte B95 ab und brachte lärmmindernden offenporigen Asphalt auf. Zwischen dem Autobahnkreuz Leipzig und Zwenkau fließt der Verkehr bereits seit Juni auf den endgültigen Fahrbahnen. Eine durchgehende Verbindung zur A38 gibt es zwar seit 2023, bislang aber teils über ein Provisorium.
Jetzt wird die Chemnitzer Seite fertiggestellt. In den kommenden Monaten folgen dort die letzten Streckenbauarbeiten. Ab Frühjahr 2027 kommen die Deckschicht aus offenporigem Asphalt und zahlreiche Lärmschutzwände hinzu. Außerdem entsteht zwischen Zwenkau und Rötha in Richtung Chemnitz der Parkplatz mit WC-Anlage „Röthaer Holz“. Die Gesamtfertigstellung und die feierliche Freigabe des letzten A72-Abschnitts sind für Spätsommer 2027 geplant.
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Der letzte Bauabschnitt von Rötha bis zur A38 ist rund acht Kilometer lang; gebaut wird dort seit 2016. Die Lärmschutzwände an den Ortslagen sollen bis zu zehn Meter hoch werden, der leisere Asphalt auf mehr als fünf Kilometern Länge liegen.
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