Sonntagsfrage

AfD erreicht bei Bundestagswahl-Umfrage erstmals 30 Prozent

Die AfD legt in der neuen GMS-Sonntagsfrage zur Bundestagswahl zwei Prozentpunkte zu. Die Union verliert drei Punkte und liegt nun zehn Prozentpunkte zurück.

2 Min
Alice Weidel und Tino Chrupalla, die Bundesvorsitzenden der AfD

Alice Weidel und Tino Chrupalla, die Bundesvorsitzenden der AfD

© Kay Nietfeld/dpa

Die AfD ist in der aktuellen Sonntagsfrage des Instituts GMS mit 30 Prozent stärkste Kraft. Im Vergleich zur vorherigen GMS-Erhebung von Ende Juli legt die Partei um zwei Prozentpunkte zu und erreicht damit den höchsten Wert, den GMS für die AfD in den vergangenen Monaten ausgewiesen hat. Die CDU/CSU verliert drei Punkte und kommt nur noch auf 20 Prozent.

Die Grünen erreichen 14 Prozent (plus 1), die Linke 11 Prozent (plus 1) und die SPD unverändert 11 Prozent. Die FDP käme mit 4 Prozent (minus 1) ebenso wenig in den Bundestag wie das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 3 Prozent (plus 1) und die Freien Wähler mit 1 Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen 6 Prozent. Für die Umfrage befragte GMS nach eigenen Angaben zwischen dem 9. und 14. September 1009 Wahlberechtigte per Telefon und Online-Panel.

Deutliche Verschiebung seit der Bundestagswahl

Im Vergleich zum Ergebnis der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 haben sich die Verhältnisse in den GMS-Umfragen deutlich verschoben. Damals hatte die Union 28,5 Prozent geholt, die AfD 20,8 Prozent und die SPD 16,4 Prozent. Seit Frühjahr 2025 hat die AfD in den GMS-Erhebungen kontinuierlich zugelegt: von 25 Prozent im April über 27 Prozent im November 2025 auf nun 30 Prozent. Die Union verlor im gleichen Zeitraum von 26 auf 20 Prozent.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner