Sitzverteilung

AfD will in die Mitte – die Grünen sollen im Landtag nach ganz rechts

Nach dem Wahlsieg ordnet die AfD den Landtag neu. Die Grünen sollen ganz rechts sitzen und mit der SPD aus dem Hauptgebäude ziehen.

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Ulrich Siegmund, AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Sachsen-Anhalt. Seine Fraktion will nach dem Wahlsieg künftig in der Mitte des Plenarsaals sitzen.

Ulrich Siegmund, AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Sachsen-Anhalt. Seine Fraktion will nach dem Wahlsieg künftig in der Mitte des Plenarsaals sitzen.

© Peter Gercke/dpa

Die AfD will nicht mehr am rechten Rand sitzen. Stattdessen will die Fraktion im Magdeburger Landtag in die Mitte. Mit Blick vom Rednerpult sollen von rechts nach links Platz nehmen: Grüne, CDU, AfD, BSW, SPD und Linke. Das ist das Ergebnis der ersten Sitzung des Vorältestenrates, eines Gremiums zur Vorbereitung der Konstituierung, in welches meist die parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen entsendet werden. Diese Zeitung sprach mit mehreren Teilnehmern der Sitzung. Die konstituierende Sitzung soll am 6. Oktober stattfinden.

Bei der Landtagswahl am 6. September war die AfD mit 39 von 83 Sitzen stärkste Kraft geworden. Die CDU kommt nur noch auf 15 Sitze. Linke, SPD und Grüne stellen jeweils acht Abgeordnete, das BSW fünf. AfD und BSW verfügen damit gemeinsam über 44 Sitze und eine Mehrheit im neuen Landtag. Das gibt ihnen erhebliche Spielräume im Parlament.

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