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Corona: FDP-Politiker meutern gegen Impfpflicht

Antragsentwurf gegen Corona-Impfpflicht: Erlöschen der Übertragung von Sars-CoV-2 sei mit den derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoffen nicht erreichbar.

Team News Mike Wilms dpa/mow
2 Min
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) ist der prominenteste Unterzeichner des Antragsentwurfs gegen eine Corona-Impfpflicht (Archivbild).

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) ist der prominenteste Unterzeichner des Antragsentwurfs gegen eine Corona-Impfpflicht (Archivbild).

© Imago/Political-Moments

Prominentester Unterzeichner des Antragsentwurfs, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt, ist Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki. Die Bundesregierung wird darin unter anderem gebeten, „die Anstrengungen unterhalb des Grundrechtseingriffs einer Impfpflicht oder sog. 2G-Maßnahmen zu intensivieren“. Vorgeschlagen werden beispielsweise „mehrsprachige Aufklärungs- und Werbespots und eine breite, von relevanten gesellschaftlichen Akteuren wie Kirchen, muslimischen Verbänden, Gewerkschaften, Sportvereinen mit getragene Kampagne für das Impfen“.

Persönliches Anschreiben mit Impfangebot für jeden Bürger

Die Bundesregierung wird ferner dazu angehalten, weitere niedrigschwellige Impfangebote aufrechtzuerhalten und zu intensivieren, etwa Impfaktionen bei Großveranstaltungen oder zu Kernzeiten vor Baumärkten und in Einkaufszentren. Zu prüfen sei zudem das persönliche Anschreiben mit dem Angebot eines Impftermins für jeden Bürger und jede Bürgerin.

In dem Antragsentwurf wird auch auf die Impfpflicht gegen Pocken und Masern hingewiesen. In beiden Fällen sei bei einer planmäßigen Impfung der Bevölkerung ein Stopp der Ausbreitung zu erwarten oder bereits erwiesen. „Ähnliche Zielmarken – also ein Erlöschen der Übertragung von Sars-CoV-2 – sind mit den derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoffen nicht definierbar, weil nicht erreichbar“.

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