TV-Kritik

„Babylon Berlin“: Die Jagd nach der Krankenakte Adolf Hitler

Die finale Staffel der weltweit erfolgreichen ARD-Serie zeigt, wie schnell der NS-Staat 1933 zum Verbrecher wurde. Und warum Sozialdemokraten und Kommunisten nicht zusammenkamen.

6 Min
Das war’s dann: Die letzte Staffel „Babylon Berlin“ läuft an.

Das war’s dann: Die letzte Staffel „Babylon Berlin“ läuft an.

© Frédéric Batier/ARD Das Erste/obs

Ein allerletztes Mal werfen sich Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) und Gereon Rath (Volker Bruch) in ihre Abendgarderobe und gehen tanzen. Doch die frühere Unbeschwertheit ist längst verflogen. Auch beim Berliner Presseball wird ihr Walzer jäh unterbrochen: Charlotte entdeckt auf der Empore einen gesuchten Arzt (Ulrich Noethen). Gereon eilt hinauf und kann ihn vor der anrückenden SA retten. Draußen vor der Halle marschiert die SA mit Fackeln: Adolf Hitler ist gerade zum Reichskanzler ernannt worden.

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